Das sumpfige Tal der Narew besteht aus dichten Schilf-, Rohr- und Seggenbeständen, die vom Ufer aus praktisch unzugänglich sind. Aus diesem Grund stellt der Park seinen Besuchern Holzstege zur Verfügung – der bekannteste führt von Waniew nach Śliwno und überquert die einzelnen Flussläufe über schwimmende Stege und Zugbrücken, die die Passanten selbst mit Seilen ziehen.
Es ist ein Paradies für Vögel – das Wahrzeichen des Parks ist die Teichweihe, und im Frühling erfüllt der Gesang von Seeregenpfeifern, Wachteln und Seeschwalben das Tal. Die Narew lässt sich am besten vom Wasser aus erkunden: Kanuverleihe gibt es unter anderem in Kurów (Sitz des Parks) und in Waniew, und die Tour kann für einige Stunden oder einen ganzen Tag geplant werden.
Von Łomża aus fährt man hier entlang der Narew in Richtung Süden. Unterwegs lohnt sich ein Zwischenstopp in Tykocin – einem der schönsten Städtchen in Podlasie mit einem barocken Marktplatz und einer wiederaufgebauten Synagoge.
Gut zu wissen
- Die Fußgängerbrücke Waniewo–Śliwno wird bei hohem Wasserstand gelegentlich gesperrt – informieren Sie sich vor Ihrer Abreise über die Mitteilungen des Parks.
- Der Zugang zu den Fußgängerbrücken ist kostenpflichtig; Eintrittskarten sind an den Automaten oder in der Geschäftsstelle in Kurów erhältlich.
- Reservieren Sie die Ausrüstung für Ihre Kanu-Tour während der Saison bitte im Voraus.
Offizielle Website: npn.pl